Geschichte

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Abzieh-Tattoos in alten Kondomautomaten … Wie kommt man denn auf sowas?

Rahel Bachem entwirft als Illustratorin Tierzeichnungen und tätowiert sie richtig unter die Haut. Aber nicht jeder will gleich ein Bild für immer. Also warum nicht auch kleine, temporäre, verspielte Varianten anbieten? Für Menschen, die zwar den Stil mögen, aber kein echtes Tattoo wollen? Oder noch unschlüssig sind? Für die, die sich einfach ein paar Tage schmücken oder ihren Kindern eine Freude machen wollen.


Außerdem hat Rahel Bachem eine Leidenschaft für alte Automaten. Als Kind hat sie von ihrer Mutter manchmal einen Groschen für den Kaugummi-Automaten vor der Haustür bekommen, damit das letzte Stück Heimweg zu Fuß leichter fiel. Sie mag das Klacken, wenn man eine Münze einwirft, das Ratschen der Schübe, wenn man zieht. Und dann die Spannung beim Auspacken. Warum also nicht jetzt, Jahre später, die längst in Kellern verschwundenen Stücke zu neuem Leben erwecken? Und sie statt mit Kaugummis, Flummis oder Kondomen mit Abzieh-Tattoos füllen.


Sie kauft ihren ersten Automaten und lernt Tilo Bunte kennen, der sich gleich für die Idee begeistert. Tilo fasziniert vor allem die Mechanik dieser alten Geräte. Durch seine breitgefächerte Arbeit in technischen Bereichen besitzt er ein großes know-how auf sämtlichen Ebenen und hat das Innenleben der Automaten schnell verstanden. Die Idee nimmt Fahrtwind auf und bald hingen die ersten TATTOOMATEN in Berlin.


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